Fotografieren im Land der Gletscher und Geysire 2020

Fotografieren im Land der Gletscher und Geysire

Fotoreise durch die Insel im hohen Norden

04.-11. September 2020

Schritt für Schritt die Grundlagen der Fotografie kennenlernen und auf der Insel aus Feuer und Eis vertiefen.

Anzahl der Nächte: 7
Teilnehmerzahl: 20 – 22 Personen
Preis: 1990 € p.P.* (im DZ, Einzelzimmerzuschlag 400 €)
+ 430 € Flug* inkl. Gepäck, Steuern und Gebühren
Leistungen: Flug Frankfurt-Keflavík-Frankfurt (nicht bei Selbsbuchung), Übernachtung in landestypischen Gästehäusern mit eigenem Bad, 7 Nächte inkl. Frühstück und Abendessen, deutschsprachige Reiseleitung, Bus mit Busfahrer für die Gruppe, Bootsfahrt auf der Gletscherlagune, Eintrittsgelder (Tickets für Blaue Lagune/ Walbeobachtung, Reiten nicht enthalten), Foto-Support vor Ort.

Reisebegleitung: Elke Noeske, Fotograf/Referent: Ulli Naefken
Infos und Anmeldung: elke@bbgo.is +49-(0)-6202-690097 oder +49-(0)-152-56391527

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Uns erwarten atemberaubende Bildmotive, tägliche Bildbesprechungen in der Gruppe mit individuellen Tipps für die Bildgestaltung und Bildbearbeitung. An den einzelnen Sehenswürdigkeiten werden wir immer genügend Zeit zum Fotografieren haben. Und wenn wir viel Glück haben, bekommen wir die berühmten Polarlichter vor die Linse.

Da wir in der ganzen Woche nur einmal das Hotel wechseln, ist abends genug Zeit zum gemeinsamen Begutachten der Fotos.

Im Vorfeld der Fotoreise gibt es die Option, die eigenen Fähigkeiten vom 16.-17. Mai 2020 an einem Workshop-Wochenende in Schwetzingen/Ketsch zu vertiefen. Siehe dazu gesonderte Einladung!

Nach der Island-Fotoreise wird eine Ausstellung mit einem Foto pro Teilnehmer/-in stattfinden. Denn wir sind überzeugt: Es werden viele tolle Fotos entstehen, die der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden dürfen.

Highlights der Reise:

Kein Ort in Island hat eine ähnlich große Bedeutung für das historische und nationale Selbstverständnis der Isländer als Þingvellir. Hier wurde 930 der erste isländische Freistaat verkündet und am 17.6.1944 die Re-publik Island ausgerufen. Auch geologisch stellt das Gebiet eine Besonderheit dar, denn hier treffen Alte und Neue Welt, Europa und Amerika, deutlich sichtbar auf-einander. Kilometerlange Spalten prägen den 50 km² großen Nationalpark. Seit 2004 gehört das Gebiet zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Die berühmte Springquelle (Stóri-) Geysir gab dem Termalfeld im Tal Haukadalur seinen Namen. Nur 100 Meter vom großen Geysir entfernt schießt die Fontäne des Strokkur (Butterfass) regelmäßig (ca. alle 10 min) empor. Beeindruckend ist die mit Luft oder Dampf gefüllte Wasserglocke über dem 2 Meter großen Schacht, die sich Sekunden vor der Eruption bildet und dann in den unter-schiedlichsten Blautönen schimmert.

Die Kulisse des großen Breiðamerkurjökull und der auf dem Jökulsárlón treibenden Eisbergen ist äußerst beeindruckend. Blau bis schwarz schimmern die bizarren Kristallberge der Jökulsárlón. Wir unternehmen hier eine Bootstour in speziellen Amphibienfahrzeugen.

Wir fahren die Südküste entlang und bestaunen den Wasserfall Skógafoss. Skógafoss ist mit seinen 60 m Falltiefe einer der höchsten Wasserfälle Islands. Es heißt, dass der erste Siedler von Skógar, Þrasi, dort eine Kiste mit Gold versteckt habe. Ein Junge wollte sie holen, bekam aber nur den Griff zu fassen, der jetzt im Museum liegt.

Der vom Mýrdalsjökull kommende Gletscherarm des Sólheimajökull erstreckt sich über eine Länge von ca. 8 km und eine Breite von 1-2 km. Doch erst beim Näherkommen kann man die Ausmaße des Gletschers richtig begreifen. Noch heute ist er von der Asche des 2010 ausgebrochenen Vulkans Eyjafallajökull bedeckt.

Der Reynisfjara-Strand ist einer der beeindruckendsten Strände in ganz Island: Man findet dort schwarze Kieselsteine und im Hintergrund erheben sich mächtige und sehr regelmäßig geformte Basaltfelsen, die wie Pyramiden anmuten und Garðar genannt werden. Und vor der Küste die weithin sichtbaren aus dem Meer aufragenden Felsnadeln.

Auf der Halbinsel Reykjanes ist die vulkanische Aktivität noch besonders gut zu sehen. Ein Besuch im Hochtemperaturgebiet Krýsuvík ist deshalb besonders interessant. Die Solfateren und Fumerolen lassen auch den speziellen schwefligen Geruch nicht vermissen.

Ein freier Tag in Reykjavík. Quirlig und manchmal überraschend mediterran hat es Reykjavík zu einer sehr eigenen Mischung aus Natur und Kultur ge-bracht. Cafés, Designerläden, Galerien und Restaurants bieten neben Museen und alter Hafenstadt ein reiches und buntes Shopping- und Kulturangebot.

Ein besonderes Highlight von Reykjavík ist ein Besuch der modernen protestantischen Kirche Hallgrímskirkja, deren Turm man besteigen kann. Von der Turmspitze aus bietet sich ein atemberaubender Blick über Reykjavík und den Hausberg Esja, der sich allerdings auch gerne einmal in Wolken hüllt.

Besonders selten und außergewöhnlich: man kann hinter den Wasservorhang des Seljalandsfoss treten und von innen durch den Wasserschleier nach außen schauen. Ein bereicherndes und bewegendes Erlebnis. Der Fluss Seljalandsá stürzt hier 66 m tief über die ehemalige Küstenlinie in die Überschwem-mungsebene des Markarfljót, in den er kurz darauf mündet. Nur wenige Meter daneben kann man hinter einer Felsspalte den Wasserfall Gljúfrabúi bestaunen.

Die Reise wird veranstaltet durch die Reiseagentur BB in Reykjavík.

Wir haben über die gesamte Dauer der Reise einen Bus, einen deutschsprachigen Reiseführer und einen erfahrenen Busfahrer zur Verfügung. Die beiden lieben ihr Land, wollen uns an ihrem Wissen teilhaben lassen, uns mit ihrer Begeisterung anstecken und uns hineinnehmen in die Geschichte, die Flora und Fauna, die Geologie und nicht zuletzt in die spannende und alte Kultur der Isländer. Gemeinsam mit dem Producer und Fotograf Ulli Naefken aus Weinheim sind sie immer auf der Suche nach dem besten Fotomotiv. Ulli Naefken wird uns stets mit Rat und Tat und vielen Tipps beim Fotografieren helfen und unterstützen, so dass alle mit gelungenen Fotos nach Hause reisen können.

Pferdefreunde haben während der Reise die Möglichkeit, einen Ausritt auf Island-Pferden zu unternehmen.

In der Reisezeit ist es in Island schon möglich Polarlichter sehen zu können. Da das aber ein Naturereignis ist, lassen sich keine verlässlichen Aussagen zum Erscheinen dieses Phänomens treffen. Die durchschnittliche Temperatur liegt bei etwa 10 °C, aber man muss mit jedem Wetter rechnen.

Empfohlen wird eine private Reiserücktrittskostenversicherung sowie eine Auslandskrankenversicherung.

Mit der Anmeldung wird eine Anzahlung von 500 € fällig, weil bereits vor der Reise Kosten entstehen. Der Rest des Reisepreises muss bis 15. Juni 2020 bezahlt werden

Fotos: © Elke Noeske

*   Endgültige Flugzeiten können erst im Herbst 2019 bekannt gegeben werden.