Der Zauber von Island

Leistungen: Übernachtungen (7 Nächte) in einfachen isländischen landestypischen Gästehäusern, Halbpension, Transfer in Island zum/bis Flughafen Keflavík, Eintrittsgelder, Bootsfahrt am 4. Tag, Fähre am 6. Tag, Reisebus mit Fahrer und deutschsprachiger Reiseleitung

Länge: 8 Tage. 7 Nächte.

Info über Preis und Buchung: bbgo@bbgo.is

Reiseplan

1. Tag

Abflug in Frankfurt/Main mit Icelandair. Ankunft am Nachmittag in Keflavík. Von dort durchqueren wir durch beeindruckende Lavafelder die Halbinsel Reykjanes und fahren zur Unterkunft in der Nähe von Selfoss.

2. Tag
1. Highlight: der Nationalpark Þingvellir
Kein Ort in Island hat eine ähnlich große Bedeutung für das historische und nationale Selbstverständnis der Isländer als Þingvellir. Hier wurde 930 der erste isländische Freistaat verkündet und am 17.6.1944 die Re-publik Island ausgerufen. Auch geologisch stellt das Gebiet eine Besonderheit dar, denn hier treffen Alte und Neue Welt, Europa und Amerika, deutlich sichtbar auf-einander. Kilometerlange Spalten prägen den 50 km² großen Nationalpark. Seit 2004 gehört das Gebiet zum Weltkulturerbe der UNESCO.**

2. Highlight: die Springquelle Geysir
Die berühmte Springquelle (Stóri-) Geysir gab dem Termalfeld im Tal Haukadalur seinen Namen. Nur 100 Meter vom großen Geysir entfernt schießt die Fontäne des Strokkur (Butterfass) regelmäßig (ca. alle 10 min) empor. Beeindruckend ist die mit Luft oder Dampf gefüllte Wasserglocke über dem 2 Meter großen Schacht, die sich Sekunden vor der Eruption bildet und dann in den unter-schiedlichsten Blautönen schimmert.**

3. Highlight: der Wasserfall Gullfoss,
der einer der schönsten Wasserfälle Islands ist. Gullfoss bedeutet „goldener Wasserfall“, der seinem Namen im Licht der Abendsonne alle Ehre macht. Hier stürzt der Gletscherfluss Hvítá in 2 Stufen, die in einem 90 ° -Winkel zueinander stehen, insgesamt 31 Meter in die Tiefe.**

 

3. Tag

1. Highlight: der Vulkan Eyjafallajökull
Wir fahren am Vulkan Eyjafallajökull vorbei, einem 1651 Meter hohen Vulkanmassiv. 2010 wurde er schlagartig weltberühmt, als er plötzlich ausbrach. Eine Eruption mit Folgen: Wegen der gigantischen Aschewolke kam der internationale und nationale Flugverkehr fast zum Erliegen. Besuch des Museums vor Ort.

2. Highlight: das Schwimmbad Seljavallalaug
Mitten in der südlichen Einöde wurde 1923 dieses Schwimm-becken gebaut. Nach ca. einer halben Stunde Fußweg taucht es praktisch aus dem Nichts auf: Eine spiegelglatte Fläche dampfenden Wassers, das geradewegs aus einem der Berge in das Becken fließt.

3. Highlight: der Reynisfjara-Strand
Der Reynisfjara-Strand ist einer der beeindruckendsten Strände in ganz Island: Man findet dort schwarze Kieselsteine und im Hintergrund erheben sich mächtige und sehr regelmäßig geformte Basaltfelsen, die wie Pyramiden anmuten und Garðar genannt werden.

4. Tag

1. Highlight: der Nationalpark Skaftafell
Das Klima in Skaftafell ist mild und im Schutz des Öræfajökull ist das Wetter oft besser als in benachbarten Landstrichen. Der Park steht mit seiner dichten Pflanzendecke in einem seltsamen Kontrast zu den schwarzen Sanderflächen und den weißen Gletschern der Umgebung. Auch hier gibt es die Möglichkeit für eine (Foto-) Wanderung

2. Highlight: eine Bootsfahrt zwischen Eisbergen
Die Kulisse des großen Breiða- merkurjökull und der auf dem Jökulsárlón treibenden Eisbergen ist äu-ßerst beein-druckend. Blau bis schwarz schimmern die bizarren Kristallberge.

5. Tag

1. Highlight: der Gletscher Sólheimajökull
Der vom Myrdalsjökull kommende Gletscherarm erstreckt sich über eine Länge von ca. 8 km und eine Breite von 1-2 km. Doch erst beim Näherkommen kann man die Ausmaße des Gletschers richtig begreifen. Noch heute ist er von der Asche des 2010 ausgebrochenen Vulkans Eyjafallajökull bedeckt.

2. Highlight: der 60 Meter – Wasserfall
Wir fahren weiter die Südküste entlang und bestaunen den Wasserfall Skógafoss. Er ist mit seinen 60 m Falltiefe einer der höchsten Wasserfälle Islands. Es heißt, dass der erste Siedler von Skógar dort eine Kiste mit Gold versteckt habe. Ein Junge wollte sie holen, bekam aber nur den Griff zu fassen, der jetzt im Museum liegt.

3. Highlight: hinter dem Wasservorhang
Weiter geht die Fahrt zum Wasserfall Seljalandsfoss. Besonders selten und außergewöhnlich: man kann hinter den Wasserfall treten und von innen durch den Wasserschleier nach außen schauen. Ein bereicherndes und bewegendes Erlebnis. Der Fluss Seljalandsá stürzt hier 66 m tief über die ehemalige Küstenlinie in die Überschwem-mungsebene des Markarfljót, in den er kurz darauf mündet.

6. Tag

Highlight des Tages: Vestmannaeyjar
Am Morgen setzen wir mit der Fähre zu der im Südwesten Islands liegenden vorge-lagerten Inselgruppe Vestmannaeyjar (Westmänner-Inseln), bestehend aus etwa 15 kleinen Inseln und zahlreichen Schären, über. 1973 hat ein Vulkanausbruch einen Teil des Dorfes unter sich begraben. Seit 2005 werden einige der Häuser wieder freigelegt. Das faszinierende archäolo-gische Projekt trägt den bezeichnenden Titel: „Pompeji des Nordens“. Wir werden den Tag dort verbringen und auch das neu eröffente Museum besichtigen. Nach dem Abendessen fahren wir mit der Fähre zum „Festland“ zurück.

7. Tag

1. Highlight: die Stadt am Vormittag
Ein freier Tag in Reykjavík. Quirlig und manchmal überraschend mediterran hat es Reykjavík zu einer sehr eigenen Mischung aus Natur und Kultur ge-bracht. Cafés, Designerläden, Galerien und Restaurants bieten neben Museen und alter Hafenstadt ein reiches und buntes Shopping- und Kulturangebot.

Ein besonderes Highlight des (optinalen) geführten Stadtrundgangs ist ein Besuch der modernen protestantischen Kirche Hallgrímskirkja, deren Turm man besteigen kann. Von der Turmspitze aus bietet sich ein atemberaubender Blick über Reykjavík und den Hausberg Esja, der sich allerdings auch gerne einmal in Wolken hüllt.

8. Tag

Transfer zum Flughafen. Flug von Keflavík nach Frankfurt.

 

Zusätzlich alle persönlichen Unternehmungen am 7. Reisetag.

Andere Reisezeiten auf Anfrage (bbgo@bbgo.is).

Änderungswünsche können bei der Buchung berücksichtigt werden.

** Landinfos aus: „Island – Dumont Reise-Taschenbuch“, Ostfildern 2010